Weit weg und ganz nah – Jojo Moyes

Weit weg und ganz nah – Jojo Moyes

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Heute möchte ich euch das, meiner Meinung nach, beste Buch von Jojo Moyes vorstellen. Davor habe ich schon ‚Ein ganzes halbes Jahr‘ und ‚Eine Handvoll Worte‘ gelesen. Auch sehr schön und lesenswert, aber ‚Weit weg und ganz nah‘ ist dennoch mein Liebling.

Das Buch handelt von Jess, einer alleinerziehenden Mutter und ihren beiden Kindern Tanzie und Nick. Die drei leben mit dem Hund Norman, der gerne sabbert und stinkt, in einem kleinen, baufälligen Häuschen. Jess versucht die Familie durch Putzen und Kellnern über Wasser zu halten. Ihr Mann hat sie und ihre Kinder vor längerer Zeit übergangsweise auf Grund einer Depression verlassen und zahlt keinen Unterhalt.

Tanzie liebt Mathe und alles was mit Zahlen zu tun hat und bekommt die Chance in einem Mathematikwettbewerb ein Stipendium für eine angesehene Schule zu erhalten. Doch ohne Geld und ohne Auto gestaltet sich die Reise quer durch das Land als schwierig. Mit Hilfe von Ed, einem reichen Geschäftsmann, fahren sie zu dem Wettbewerb, der nicht nur Tanzies Leben verändern könnte.

Wenn ihr auf Liebesgeschichten steht, so wie ich, dann kann ich euch das Buch nur empfehlen! Für die Anderen – keine Angst – es gibt weitaus kitschigere Lovestories. Neben einer sich langsam entwickelnden Liebesbeziehung haben Jess und Ed, aber auch Tanzie und Nick, und sogar Norman, mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen.

Auch wenn man meinen ‚gesunden‘ Anspruch was die Spannung angeht keinesfalls mit dem eines leidenschaftlichen Krimilesers vergleichen kann – ohne Spannung geht nunmal nichts – und in Jojo Moyes Werk fehlt es meiner Meinung nach nicht an Spannung. Es gibt viele schöne und auch unerwartete Wendungen, die die Geschichte in die unterschiedlichsten Richtungen lenken und sie immer wieder aufleben lassen.

Ein Buch mit vielen schönen Momenten, aber es beschönigt auch nichts und man bekommt einen Einblick in den Alltag und die Probleme einer alleinerziehenden Mutter.

Ein Buch, das mich durch ein Bad der Gefühle lenkte.

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